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1924 begannen Franz und Wilhelm Stockmann mit einer Lohndrescherei. Die Dreschmaschine wurde mit einem Dampflokomobil betrieben. Befördert
wurde sie mit einem Pferdegespann. Gedroschen wurde auch in vielen Orten des ehemaligen Landkreis Hammelburg.
1932 trennten sich Franz und Wilhelm Stockmann wobei dann jeder selbstständig die Lohndrescherei bis in die 60er Jahre weiterführte.
Wilhelm Stockmann, der neben der Lohndrescherei seit 1928 noch einen Fuhrbetrieb mitführte, schloss sich 1934 mit
seinem Bruder Alfred zusammen. Der Fuhrbetrieb, der bis zu dieser Zeit mit Pferdegespanne geführt wurde, konnte durch den Kauf eines Lastwagens erweitert werden. 1938 kam dann der zweite Lastwagen hinzu. 1939 wurden beide Fahrzeuge beschlagnahmt und mit den Fahrern zur Wehrmacht eingezogen. Der Fuhrbetrieb ruhte dann bis Kriegsende.
Neu begonnen wurde nach dem Kriege mit einem alten Lastwagen. 1952 trennten sich die Gebrüder Stockmann. Alfred Stockmann machte sich selbstständig und Wilhelm Stockmann übergab den Fuhrbetrieb an seinen Sohn Rudolf. Lastwagen, Silozüge, Raupen für Erdbau und Abbruch prägen heute das Bild des ältesten Fuhrbetriebes im alten Landkreis Hammelburg.
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