| Gasthaus Kohler im
Wandel der Zeit
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DAS GASTHAUS ZUM LÖWEN
Erstmals 1815 wird eine zweite Wirtschaft genannt mit Jakob Gunderlach als „Löwenwirt", das Gebäude diente bisher als Forsthaus. 1899 übernahm Franz Weissenberger durch Einheirat das Anwesen Nr. 46, wo seither Peter Schubert die „Gastwirtschaftsgerechtigkeit ausübte". Die Gemeindeverwaltung bestätigte Franz Weissenberger einen „sehr guten Leumund" und „er besitze die zum Betriebe einer Gastwirtschaft nötigen Eigenschaften." Die Gastwirtschaft „Zum Löwen" enthielt 1899 „2 bzw. 3 Gastzimmer, einen hellen Tanzsaal mit Nebenräumen und 2 Fremdenzimmer; außerdem könne Gartenwirtschaft betrieben werden." Auch eine Kegelbahn war vorhanden.
Sein Sohn Otto übergab 1965 die Gastwirtschaft an seine Tochter Irma Kohler, die sie bis heute betreibt.
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Das Haus der Gaststätte "Zum
Löwen" zählt zu einem der ältesten Gebäude in Fuchsstadt.
Erbaut wurde es im Jahre 1766, genutzt wurde es als landwirtschaftliches
Anwesen und als Forsthaus. 1822 erwarb Franz Schubert aus Fuchsstadt das
Anwesen und nutzte es als Kaufladen oder Kolonialwarengeschäft und
Gaststätte, das 1824 den Namen "Gasthaus zum Löwen" erhielt. |
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| Auch "Meister Adebar" machte
einst halt in Fuchsstadt |
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Die Tochter des Franz Schubert, Theresia, ehelichte
1881 einen Franz Weissenberger aus Fuchsstadt, der das Anwesen mit dem
Bau einer Kegelbahn weiterführte. Der Sohn Otto Weissenberger übernahm
1930 ebenfalls das obengenannte Anwesen mit Kolonialwarengeschaft,
Gaststätte und Landwirtschaft.
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Am 1.1.1965 übernahm die Tochter von Margarete und
Otto Weissenberger, Irmgard Kohler, geborene Weissenberger das gesamte
Anwesen. Nach gründlichen Umbau- und Renovierungsarbeiten des
Wirtschaftsgebäudes wurde am 15.1.1966 die Gaststätte in ihren
neugestalteten Räumen wieder eröffnet. Das überwiegend
landwirtschaftlich genutzte Anwesen bedurfte einer neuen Planung und
Nutzung da für eine Weiterführung der Landwirtschaft keinerlei
Möglichkeit seitens des Ehepaares Kohler bestand.
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| Bundeskegel- und Heimkegelbahn des SKK Olympia Fuchsstadt
im Gasthaus Kohler |
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1972 begannen die Abbrucharbeiten der vorhandenen,
seit 1783 bestehenden Gebäude wie Scheune, Stallungen, Brennerei,
Kelterei sowie sämtlicher Nebengebäude der ehemaligen Forstwohnungen.
Der Grundstein für die Errichtung einer Doppelkegelbahn mit Wohn- und
Gasträumen wurde mit Beginn der Bauarbeiten am 18.07.1972 gelegt. Nach
eineinhalbjähriger Bauzeit erfolgte am 15.03.1974 die Einweihung durch
Herrn Pfarrer Schober aus Fuchsstadt. Gleichzeitig wurde die Anlage der
Kegelbahn und Gasträume der Öffentlichkeit zugeführt.
Das seit vier Generationen bestehende "Gasthaus zum
Löwen" wird von den Eheleuten Irmgard und Herbert Kohler geführt
und erfreut sich weit über die Heimatgrenzen hinaus größter
Beliebtheit. Gerne verbringen die Gäste gemütliche Stunden, sei es
beim Kegeln, bei Familienfeiern oder zur Labung des leiblichen Wohles im
Gasthaus "Zum Löwen" in Fuchsstadt.
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Eine Aktualisierung/Ergänzung von
Seiten der Betriebe/ Vereine ist erwünscht.
Quelle: Fuchsstadt im Wandel der Zeit
1987
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