Im Fuchsstädter Gemeindesiegel war bis 1815 die Kirchenpatronin Maria Himmelfahrt eingeschnitten.
Alte Namen für Fuchsstadt: Fahstat (807 n. Chr.),
Fucsstatt, Phusestatt, Fuhstatt, Vuhstatt.
1799 Würzburgisch-Katholisches Pfarrdorf, diesseits der Saale, eine Stunde von Hammelburg an der
Grenze des fränkischen Kreises gegen den Oberrheinischen.
Es hat in 99 Häusern 566 Seelen und gehört in das Amt
Aura-Trimberg. Das Domkapitel setzet den Pfarrer und hat den Zehnt. Der Schullehrer hat 104 fl Gehalt und 78
Schulkinder.
Der Boden ist mittelmäßig, in Artfelder, Wiesen, Weinberge und Waldungen eingeteilt.
Der Wein ist trinkbar.
Die Einwohner nähren sich mit Getreid-, Viehhandel und Weinbau.
Ihre Sitten sind gut und ihr Wohlstand mittelmäßig.
1899 „1014 Einwohner in 2 Orten. Schon 923 erscheint Fussestatt im Saalgau in einer Urkunde, wonach
ein gewisser Starkmann und seine Schwester Gotahilta ihr Eigen nach Fulda schenken.
Im 13.Jahrhundert gehörte F. zur Grafschaft Bodenlauben, wurde 1367 von einem Herrn von Gemünden um 3000 Heller an Dietrich von Birkenbach verkauft und ging 1467 in den Besitz des Hochstiftes Würzburg über, welches hier 1482 mit dem Stift Fulda Frieden schloss".
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