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Mein Frankenland, mein Heimatland, wie bist du doch so schön.
Der Herrgott schuf mit Meisterhand die Täler und die Höhn.
Zum Schluss zog mitten er hinein auch noch des Maines Strom
und wölbte über dieses Werk des Himmels hohen Dom.
Er hatte einen guten Tag, als er dich, Heimat, schuf zum Leben.
Zur Freude nach manch schwerer Plag' gab er uns drum die edlen Reben.
Auch bei den Menschen hat er nicht gespart, er schuf sie froh und lustig, wie es unsre Art.
Drum lasst uns immer dankbar sein und huldigen ihm mit edlem Frankenwein.
Als Krönung seines Werks schuf er das Saaletal,
gerade richtig, nicht zu breit und nicht zu schmal.
Am Saaleck ruhte er sich aus und schaut zufrieden in das Tal hinaus.
Da sieht er, wie er sitzt so ganz allein, den Kohlenberg im hellen Sonnenschein.
Er sieht die schlanken Kiefern sich im Winde wiegen und denkt sich: Dort müßt' noch ein Dörfchen liegen.
Er stellt die Kirche hin und aussenrum die Kode (Gaden)
und gleich dabei ein Plätzle für die Tote'.
Die Fachwerkhäuser schmuck und klein, ihr stimmt mir zu, es könnt' nicht schöner sein.
Da lag sein Meisterwerk vor ihm am Bergesfuß, und er bestimmte, dass es Fußstadt heißen muss.
So entstand Fuchsstadt einst vor langer Zeit. Drum hebt das Glas mit mir in Dankbarkeit!
Auf Fuchsstadt trinkt mi t mir vom edlen Saft der Reben ! Bei diesem Wein, da möcht' man ewig leben.
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